Ein RAID-Rebuild kann je nach Größe, RAID-Typ, Last und Zustand der Laufwerke sehr unterschiedlich lange dauern. Die Wissensbasis nennt dazu keine feste allgemeine Zeit, sondern nur Beispiele und Faktoren:
- Bei einem RAID-5 mit 10.485.760 MB werden in einem Beispiel 291,27 Stunden geschätzt, während andere Dienste laufen.
- Ohne laufende andere Dienste werden in demselben Beispiel 58,25 Stunden geschätzt.
- Die Zeit wird länger, wenn Laufwerke in schlechtem Zustand sind.
- Je mehr Dienste parallel laufen, desto langsamer ist der reale Prozess.
- Bei RAID-Typ-Änderungen mit nur der Mindestanzahl an Laufwerken wird die Datenverlagerung ineffizienter und dauert deutlich länger. Es wird empfohlen, mehr als die Mindestanzahl an Laufwerken zu verwenden, z. B. beim Wechsel von RAID 5 zu RAID 6 zwei Laufwerke statt nur eines hinzuzufügen. [9]
Zum sicheren Beschleunigen nennt die Wissensbasis diese Punkte:
1. RAID resync speed in DSM anpassen
- Die genannten Zeitangaben basieren auf der Einstellung „Lower the impact on overall system performance“.
- Um den Vorgang zu beschleunigen, kann man diese Einstellung temporär anpassen. [9]
2. Andere Dienste während des Rebuilds möglichst reduzieren
- Die Geschwindigkeit sinkt mit der Anzahl gleichzeitig laufender Dienste. [9]
3. Bei Erweiterungen möglichst mehr als das Minimum an Laufwerken verwenden
- Das macht die Datenverlagerung effizienter und kann die Dauer reduzieren. [9]
4. Wenn es um allgemeine Systemleistung geht
- Synology nennt außerdem SSD Cache, schnelle NICs/Link Aggregation und mehr Speicher als Möglichkeiten zur Leistungssteigerung des Systems. [3]
Wichtig: Eine konkrete Rebuild-Zeit kann die Wissensbasis für deinen Fall nicht exakt vorhersagen. Es gibt nur Richtwerte und Einflussfaktoren, aber keine universelle Dauerangabe. [9]
Quellen:
[3], [9]